Im Einklang mit dem eigenen Körper
Alle unsere Organe, Gelenke und unser Gehirn sollen möglichst perfekt funktionieren, wir möchten leistungsfähig sein, gesund und möglichst attraktiv, wach, körperlich und mental stark, aber auch beweglich, wir wollen gut schlafen, für unsere Familie und Freunde da sein, unserem Beruf und Hobbys nachgehen. Wir wollen nicht frühzeitig altern, keine Schmerzen haben und nicht krank werden.
Die Osteopathie ist keine Zauberei, aber mit ihrer Hilfe werden unsere Gewebe besser durchblutet, dadurch besser mit Nährstoffen versorgt, auch entsorgt, entstaut. Dadurch können kleine und größere Verletzungen und Erkrankungen besser heilen, wir haben weniger Schmerzen, können uns leichter bewegen.
Die drei Teilbereiche der Osteopathie behandeln jeweils verschiedene Organsysteme, wobei gut abgestimmt stets alle drei zum Einsatz kommen, um ganzheitlich zu wirken, also den gesamten Organismus mit all seinen zahlreichen Aufgaben gut zu versorgen.
Die Kraniosakraltherapie gleicht unser Nervensystem aus. Wir leben in der heutigen anspruchsvollen, von Leistung geprägten Zeit sehr oft in einem Modus aus Übererregung, Anspannung, Hektik, Unruhe, was unser Nervensystem in ständige Alarmbereitschaft versetzt. Hier fehlt die Ruhe, Entspannung, Besinnung auf Wesentliches, damit sind auch Vorgänge wie Erholung, Verdauung, Heilung und der Schlaf beeinträchtigt. Die Kraniosakraltherapie wirkt also vorrangig die Regeneration fördernd.
Die Viszeraltherapie behandelt unsere inneren Organe, ihre physiologische Beweglichkeit in den Körperhöhlen, ihren eigenen Stoffwechsel und damit ihre Funktion. Akute und chronische Erkrankungen, Verletzungen, das Lebensalter mit seinen Begleiterscheinungen, in hohem Maß auch unsere Lebensweise haben Einfluss auf den Zustand und die Kraft unserer Organsysteme. Die Viszeraltherapie versucht, die normalen Bewegungen und die Versorgung der Organe selbst und dadurch ihre Funktionsfähigkeit wieder herzustellen.
Die Parietale Therapie dient der Mobilisation unseres Bewegungsapparates. Einseitige Bewegungen, Überlastungen, Verletzungen, Entzündungen, auch der altersentsprechende Verschleiß verringern das Bewegungsvermögen in einzelnen Bereichen unseres Körpers oder auch insgesamt. Dazu gesellen sich häufig Schmerzen und unharmonische Bewegungsabläufe, Unsicherheit beim Gehen oder beim Sport, Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheit, Muskelkrämpfe, Durchblutungsstörungen. Durch die gezielte Behandlung der betroffenen Strukturen kann der Stoffwechsel im Gebiet verbessert werden, die Bewegungen werden freier und Schmerzen lassen nach.
In der Osteopathie verbinden sich die wissenschaftliche Medizin und die philosophische Einheit von Körper, Geist und Seele, was mir als Therapeutin ein ganz besonderes Instrument in die Hände legt.
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Bianca Reiß-Zimmermann